Vor rund zwei Jahren entschieden sich die Völlm-Experten aufgrund wiederkehrender Probleme für einen Wechsel des Kühlschmierstoffes. „Wir mussten regelmäßig Additive wie Entschäumer und Korrosionsschutzmittel hinzufügen, dazu kam das ständige Ausflocken und Korrosion in der Maschine – das war auf Dauer nicht tragbar“, berichtet Geschäftsführer Ralf Baur. Die Hauptziele: Ein stabiler Prozess ohne vorbehandeltes Wasser, eine verbesserte Sauberkeit bei der Grauguss-Bearbeitung, eine optimierte Bearbeitungsqualität ohne Korrosionsprobleme und eine höhere Kühlschmierstoff-Standzeit.
Nach eingehenden Analysen vor Ort empfahl Blaser Sales Engineer Sascha Schafhausen den Einsatz von Blaser B-Cool Motec 501, ein wassermischbarer Kühlschmierstoff auf Mineralölbasis, der speziell für Zerspanungsanwendungen in der Automobilindustrie entwickelt wurde. Das Multitalent Motec 501 ist für die Bearbeitung von Gusseisen, Stahl, Edelstahl, weichen und harten Aluminium-Legierungen geeignet. Für Schleifoperationen wurde das Schleiföl Blaser Grindex S 35 eingeführt – ein Produkt, dass Mensch und Umwelt schont, schaumarm ist und für saubere Maschinen und Werkstücke sorgt.
Die Spezialisten von Völlm und Blaser einigten sich auf eine dreimonatige Testphase mit B-Cool Motec 501 auf einer DMG-Maschine. „Die Testphase konnten wir aber schon früher mit durchschlagendem Erfolg beenden“, schildert Baur.
Die Liste der erzielten Verbesserungen ist lang: Durch den neuen Kühlschmierstoff ist keine Nachbehandlung oder Additivzugabe mehr erforderlich. Bei der Graugussbearbeitung konnte eine bessere Sauberkeit erreicht werden. Ablagerungen in Maschinen oder auf Werkzeugen gehören der Vergangenheit an. Reduzierte Maschinenstillstände und geringere Wartungskosten wirken sich finanziell positiv aus. Nicht zuletzt überzeugt der Kühlschmierstoff durch ein besseres Abflussverhalten und erzeugt damit ein angenehmeres Arbeitsumfeld. „Der Kühlschmierstoff sieht heute noch aus wie frisch eingefüllt – das ist Qualität, wie wir sie brauchen“, betont Baur.





