Blaser Swisslube Logo
Kühlschierstoffwechsel mit Wirkung: Völlm profitiert jetzt von stabilen Prozessen mit Blaser Swisslube
Die Karl Völlm GmbH & Co. KG, ein traditionsreiches Fertigungsunternehmen mit Spezialisierung auf komplexe Kleinserien für Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge und den Maschinenbau, setzt seit zwei Jahren erfolgreich auf Kühlschmierstoffe von Blaser Swisslube. Die Ergebnisse: ein hochstabiler Prozess, eine erhebliche Reduktion des Pflegeaufwands und eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit in der Fertigung.
Im Jahr 1945 gründete Karl Völlm ein Unternehmen, das sich auf die Sonderkolbenfertigung aus Grauguss und Aluminium spezialisierte. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich der Fertigungsschwerpunkt des in Krefeld ansässigen Betriebs mit rund 30 Mitarbeitern. Heute werden mit modernsten CNC-Maschinen vielfältige Präzisionsteile vor allem in Kleinserien mit Losgrößen bis zu 100 Stück gedreht, gefräst, gebohrt und teilweise auch geschliffen: von Radreifen für die Stadtbahn über Scharniere für LKWs bis zu hochgenauen Teilen für den Maschinenbau.

Vor rund zwei Jahren entschieden sich die Völlm-Experten aufgrund wiederkehrender Probleme für einen Wechsel des Kühlschmierstoffes. „Wir mussten regelmäßig Additive wie Entschäumer und Korrosionsschutzmittel hinzufügen, dazu kam das ständige Ausflocken und Korrosion in der Maschine – das war auf Dauer nicht tragbar“, berichtet Geschäftsführer Ralf Baur. Die Hauptziele: Ein stabiler Prozess ohne vorbehandeltes Wasser, eine verbesserte Sauberkeit bei der Grauguss-Bearbeitung, eine optimierte Bearbeitungsqualität ohne Korrosionsprobleme und eine höhere Kühlschmierstoff-Standzeit.

Nach eingehenden Analysen vor Ort empfahl Blaser Sales Engineer Sascha Schafhausen den Einsatz von Blaser B-Cool Motec 501, ein wassermischbarer Kühlschmierstoff auf Mineralölbasis, der speziell für Zerspanungsanwendungen in der Automobilindustrie entwickelt wurde. Das Multitalent Motec 501 ist für die Bearbeitung von Gusseisen, Stahl, Edelstahl, weichen und harten Aluminium-Legierungen geeignet. Für Schleifoperationen wurde das Schleiföl Blaser Grindex S 35 eingeführt – ein Produkt, dass Mensch und Umwelt schont, schaumarm ist und für saubere Maschinen und Werkstücke sorgt.

Die Spezialisten von Völlm und Blaser einigten sich auf eine dreimonatige Testphase mit B-Cool Motec 501 auf einer DMG-Maschine. „Die Testphase konnten wir aber schon früher mit durchschlagendem Erfolg beenden“, schildert Baur.

völlm_and_blaser_eine_erfolgreiche_zusammenarbeit
völlm_verwendet_erfolgreich_b-cool_motec_501_and_grindex_s_35
Kühlschmierstoff-Standzeit vervielfacht
Die Ergebnisse der Kühlschmierstoff-Umstellung waren beachtlich: „Seit dem Einsatz des Blaser-Kühlschmierstoffes haben wir in zwei Jahren kein einziges Mal Stellmittel hinzugeben müssen – das System läuft einfach stabil“, so Baur. Besonders beeindruckend ist die Leistungsfähigkeit des Blaser-Kühlschmierstoffs im anspruchsvollen Dreischichtbetrieb mit Stahl- und Graugussbearbeitung. Trotz suboptimalem Ansatzwasser konnte eine Standzeit von über zwei Jahren ohne Wechsel erreicht werden – ein Vielfaches gegenüber dem früheren Produkt.

Die Liste der erzielten Verbesserungen ist lang: Durch den neuen Kühlschmierstoff ist keine Nachbehandlung oder Additivzugabe mehr erforderlich. Bei der Graugussbearbeitung konnte eine bessere Sauberkeit erreicht werden. Ablagerungen in Maschinen oder auf Werkzeugen gehören der Vergangenheit an. Reduzierte Maschinenstillstände und geringere Wartungskosten wirken sich finanziell positiv aus. Nicht zuletzt überzeugt der Kühlschmierstoff durch ein besseres Abflussverhalten und erzeugt damit ein angenehmeres Arbeitsumfeld. „Der Kühlschmierstoff sieht heute noch aus wie frisch eingefüllt – das ist Qualität, wie wir sie brauchen“, betont Baur.

Systemlösung von Blaser
Neben dem Wechsel des Kühlschmierstoffes investierte Völlm auch in Zusatzgeräte wie Skimmer und erhielt begleitende Schulungen durch das Team von Blaser Swisslube. Dadurch wurde eine nachhaltige Prozessstabilität und hohe Mitarbeiterzufriedenheit erzielt. „Früher haben wir uns regelmäßig mit unangenehmen Gerüchen und klebrigen Maschinenkomponenten herumgeschlagen. Heute läuft alles sauber, effizient und geräuschlos – das merkt man im ganzen Unternehmen“, so Baur weiter.
Blick in die Zukunft
Mit Investitionen in neue automatisierte Maschinen, dem geplanten Test des auf Gussbearbeitung spezialisierten Kühlschmierstoffes Blaser B-Cool MC 640 CI und dem Interesse an der Kühlschmierstoff-Automation des Blaser-Schwesterunternehmens Liquidtool, geht Völlm konsequent den Weg der technologischen Weiterentwicklung. Auch die Einbindung von KI in die Programmierung ist ein Thema, das das Unternehmen beschäftigt. „Blaser hat bei uns neue Maßstäbe gesetzt – das gibt uns die Sicherheit, auch in Zukunft stabil und wirtschaftlich fertigen zu können“, resümiert Ralf Baur.