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Tribur & Blaser Swisslube:
Partnerschaft maximiert Produktivität
Nach einer intensiven Analyse- und Testphase stellte die Tribur Invent GmbH die Fertigung im Firmensitz in Hünenberg am Zuger See auf den Blaser-Kühlschmierstoff B-Cool 755 um. Die Hebelwirkung des «flüssigen Werkzeugs» war beeindruckend: durch die längere Kühlschmierstoff-Standzeit und den um 25 bis 35 Prozent verringerten Werkzeugverschleiss konnten Kosten gespart und die Produktivität erhöht werden. Die umfassende Kooperation von der Kühlschmierstoff-Überwachung bis hin zu technischen Seminaren soll in Zukunft noch mit Automatisierungslösungen ausgeweitet werden.
In der Gemeinde Hünenberg im Kanton Zug, ganz in der Nähe zum Zuger See, hat die Tribur Invent GmbH ihren Firmensitz. Die Unternehmung mit 34 Mitarbeitenden ist als Produzentin für die Schwesterfirma Triag International AG, einer international agierendenen Spanntechnik-Spezialistin, tätig. Gefertigt werden präzise Teile aus Stahl, Aluminium und anderen Materialien in spanabhebenden Verfahren. Der Maschinenpark des seit 29 Jahren bestehenden Betriebs ist topmodern: Zwei horizontale Bearbeitungszentren, ein 5-Achs-Fräscenter, ein Vertikal-Fräscenter und weitere Fräs- und (Flach-)Schleifmaschinen sowie ein CNC-Drehbank sind in den Werkhallen im Einsatz.

2022 nahmen die Produktionsverantwortlichen der Tribur Invent GmbH Kontakt mit Blaser Swisslube auf, weil sie an einer Überwachung des eingesetzten Kühlschmierstoffes mit Hilfe von Sensoren interessiert waren. In ersten Gesprächen wurde schnell klar, dass eine genauere Analyse vor Ort grössere Potenziale offenlegen könnte: «Blaser Swisslube ist nicht nur ein Anbieter von Kühlschmierstoffen, sondern ein Produktivitätspartner. In unserer Analyse verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit des Kunden zu optimieren», berichtet Hans-Peter Dubach, Anwendungstechniker bei Blaser Swisslube.

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Vor Ort in Hünenberg wurde die Produktion unter die Lupe genommen: Prozesse, Materialien, Werkzeuge, Maschinen, Arbeitsumgebung, Wasserqualität – jeder noch so kleine Faktor kann einen Unterschied ausmachen.

«Aufgrund der tiefgreifenden Analyse und nach Rücksprache mit unseren Laborspezialisten haben wir den Einsatz des wassermischbaren Kühlschmierstoffes B-Cool 755 empfohlen», erklärt Dubach. B-Cool 755, ursprünglich für die Bearbeitung von Aluminium und Aluminiumlegierungen entwickelt, liefert auch bei einem anspruchsvollen Materialmix hervorragende Leistungen. Dubach: «Ob weiche oder harte Aluminiumlegierungen, Titan, Nickelbasislegierungen, hitzebeständige Stähle oder INOX – auf B-Cool 755 ist Verlass. Das chlorfreie Produkt auf Mineralölbasis zeichnet sich durch seine Schaumarmut, gute Stabilität und gute Ferrokorrosionsschutzeigenschaften aus.» Durch die hohe Stabilität der Emulsion werden lange Standzeiten erreicht, das hervorragende Spülvermögen und Abfliessverhalten führ zu äusserst geringem Verbrauch. B-Cool 755 ist ideal für hohe Schnittgeschwindigkeiten und Hochdruckanwendungen geeignet.

Klar definierte Ziele
In einer zwölfmonatigen Testphase wurde überprüft, wie sich der neue Kühlschmierstoff auf die Produktivität der Tribur Invent GmbH auswirkt. Die qualitativen und quantitativen Zielsetzungen waren klar definiert: Das neue Produkt sollte sich durch einen angenehmen Geruch in der Produktionshalle auszeichnen, universell einsetzbar sein, eine gute Hautverträglichkeit aufweisen und keinen Schaum bilden. Darüber hinaus sollten Einsparungen durch eine längere Kühlschmierstoff-Standzeit, durch weniger Kühlschmierstoff-Verbrauch sowie durch bessere Werkzeugstandzeiten realisiert werden.
Durchschlagender Test-Erfolg
«Mit dem neuen Kühlschmierstoff haben wir in all diesen Bereichen einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht», erzählt Tribur-Mitarbeiter Matthias Salzmann. «Die Kühlschmierstoff-Standzeit konnten wir von zwölf auf 24 Monate verdoppeln und auch die Kühlschmierstoff-Kosten wurden gesenkt.» Am wichtigsten aber, betont der Experte, seien die Verbesserungen in der Werkzeugstandzeit. «In Vergleichstest haben wir Standzeit und Werkzeugverschleiss untersucht. Durch den Einsatz von B-Cool 755 konnten wir den Werkzeugverschleiss um rund 25 bis 35 Prozent verringern und damit die Standzeit deutlich erhöhen», freut sich Salzmann.

Die Zusammenarbeit der Tribur Invent GmbH mit dem Produktivitätspartner Blaser Swisslube ist vielschichtig. Die Kühlschmierstoff-Spezialisten von Blaser überwachen und analysieren den Kühlschmierstoff nicht nur regelmässig, sondern unterstützen auch mit Kundendienst und Remote Care, Logistik, Leergutrücknahme und Entsorgung, sowie kostenlose fachspezifische Seminare. Bei der Überwachung des Kühlschmierstoffes ist der Sensor des Blaser-Schwesterunternehmens Liquidtool Systems im Einsatz, der Daten zu Füllstand, Temperatur und Konzentration in Echtzeit liefert. In Sachen Automatisierung sieht Matthias Salzmann noch Optimierungspotential: «Mit dem Liquidtool AutoPilot, einer Serviceleistung von Blaser Swisslube, steht eine innovative Lösung parat, die für uns sicher interessant wird. Der Autopilot kann den Kühlschmierstoff selbständig nachfüllen, wodurch höchste Stabilität und Prozesssicherheit erreicht werden. Das manuelle Auffüllen fällt dann weg, was unsere Mitarbeiter entlastet.»

Die Tribur Invent GmbH und Blaser Swisslube planen eine Fortsetzung und Vertiefung der so erfolgreichen Zusammenarbeit. Gemeinsam sollen die Potenziale weiter ausgereizt und die Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Tribur-Produktion maximiert werden.