Saubere Maschinen, stabile Prozesse: HOMA optimiert Fertigung mit Blaser Swisslube
HOMA sieht einer weiteren Zusammenarbeit mit Blaser Swisslube positiv entgegen.
Geruchsprobleme, instabile Standzeiten und zunehmender Werkzeugverschleiß stellten die HOMA Pumpenfabrik GmbH vor Herausforderungen in der Zerspanung. Gemeinsam mit Blaser Swisslube wurde ein Test mit dem Kühlschmierstoff B-Cool MC 640 CI gestartet, begleitet von einer umfassenden Vor-Ort-Analyse und kontinuierlicher Betreuung. Das Ergebnis: sauberere Maschinen, längere Standzeiten, weniger Additive und eine deutlich erhöhte Prozesssicherheit – bei gleichzeitig vereinfachter Handhabung und einem Kühlschmierstoff für die gesamte Produktion.
Die HOMA Pumpenfabrik GmbH mit Sitz in Neunkirchen-Seelscheid in Nordrhein-Westfalen ist ein international tätiger Hersteller von Pumpen für die Industrie- und Abwassertechnik. Das 1946 gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 265 Mitarbeitende und entwickelt sowie produziert Lösungen für die Gebäudeentwässerung, Baustellen- und Oberflächenentwässerung sowie die kommunale und industrielle Wasserentsorgung.
Die HOMA-Fertigung zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Flexibilität aus. Rund 98 Prozent der Pumpen werden kundenspezifisch gefertigt, teilweise bereits ab Stückzahl eins. Dabei produziert der Technologiebetrieb einen großen Teil der Komponenten selbst – von Gussbauteilen über Antriebswellen bis hin zu Elektromotoren. Insgesamt werden rund 4.000 unterschiedliche Bauteile verarbeitet. In der Zerspanung sind 27 Maschinen im Einsatz, darunter Dreh- und Fräszentren für große Durchmesser bis zu 600 Millimetern.
Zusätzlich kommen Sensoren und Automatisierungslösungen des Blaser-Schwesterunternehmens Liquidtool Systems zum Einsatz.
Der Weg zu stabileren Prozessen
Im Juli 2024 kam der erste Kontakt zwischen HOMA und Blaser Swisslube zustande. Der bisher eingesetzte Kühlschmierstoff führte zunehmend zu Herausforderungen in der Fertigung: Geruchsprobleme, instabile Standzeiten sowie Werkzeug- und Spindelverschleiß beeinträchtigten die Prozesse. Zudem mussten regelmäßig Additive und Bakterizide zugesetzt werden. Ziel war es daher, eine zuverlässige und stabile Kühlschmierstofflösung zu finden, die gleichzeitig saubere Maschinen, bessere Werkzeugstandzeiten und eine höhere Prozesssicherheit ermöglicht.
Testphase unter realen Produktionsbedingungen
Wie bei Blaser Swisslube üblich, erfolgte zunächst eine umfassende Analyse der Fertigungsprozesse direkt vor Ort. Auf dieser Basis startete im Februar 2025 ein dreimonatiger Testlauf mit dem Kühlschmierstoff B-Cool MC 640 CI zunächst auf einer Maschine. Aufgrund der positiven Entwicklung wurde der Einsatz rasch auf weitere Anlagen ausgeweitet.
Marco Schneider, Außendienstmitarbeiter bei Blaser Swisslube, erklärt: „Für HOMA suchten wir einen stabilen, universell einsetzbaren Kühlschmierstoff, der auch bei der anspruchsvollen Bearbeitung von Grauguss zuverlässig funktioniert. B-Cool MC 640 CI zeichnet sich durch hohe Stabilität, lange Standzeiten und ein gutes Abfliessverhalten aus. Dadurch werden Späne zuverlässig abgeführt, Ablagerungen reduziert und eine saubere Maschinenumgebung sowie gute Humanverträglichkeit unterstützt.“
Überzeugende Ergebnisse in der Fertigung
Bereits während der Testphase zeigte sich, dass der Kühlschmierstoff die gewünschten Verbesserungen erzielen konnte und sich für den Einsatz in der gesamten Fertigung eignet.
Oliver Lenz, Fertigungsleiter bei HOMA, berichtet: „Wir hatten schon verschiedenste Kühlschmierstoffe getestet, aber keiner hat komplett und von Anfang an überzeugt wie das Blaser Produkt. Die Maschinen sind trotz intensiver Bearbeitung von Grauguss deutlich sauberer, der Geruch ist angenehm und wir benötigen keine Additive mehr. Auch die Werkzeugstandzeiten haben sich verbessert. Für uns besonders wichtig: Wir haben jetzt einen Kühlschmierstoff für die gesamte Produktion.“
Während zuvor alle sechs bis zwölf Monate ein Kühlschmierstoffwechsel notwendig war, läuft die Emulsion nun stabil über längere Zeiträume. Gleichzeitig reduzierte sich der Nachfüllbedarf.
Regelmäßige Betreuung sorgt für Prozesssicherheit
Blaser Servicetechniker Nikolaj Ahl ist einmal pro Woche direkt bei HOMA vor Ort. Er erklärt: „Wir unterstützen den Kunden bei der Überwachung und Optimierung der Prozesse. So bleibt die Kühlschmierstoffqualität stabil und die Fertigung läuft zuverlässig.“
Zusätzlich kommen Sensoren und Automatisierungslösungen des Blaser-Schwesterunternehmens Liquidtool Systems zum Einsatz, die eine stabile Kühlschmierstoffkonzentration gewährleisten und den Nachfüllprozess automatisieren. Dadurch wird die Prozesssicherheit weiter erhöht und der Aufwand für die Mitarbeitenden reduziert.
Zukunft: Weitere Automatisierung geplant
HOMA plant weitere Investitionen in neue Maschinen und Automatisierungslösungen. Auch der Einsatz der Kühlschmierstoff-Automatisierung soll weiter ausgebaut werden. Mit stabilen Prozessen, einem Kühlschmierstoff für die gesamte Fertigung und der Betreuung durch Blaser Swisslube sieht HOMA der weiteren Zusammenarbeit positiv entgegen.





